Der Morgen begann gut: ein elegantes Schild "Radfahrer Müller" vor dem üppigen Frühstücksbuffet. Die Besichtigung von Basel mit dem schönen roten Rathaus kostete etwas Zeit.
"Meditation auf dem Rad": so könnte man diesen Tag überschreiben. Immer hinter einander fahren, das linke Auge auf etwaigen Gegenverkehr gerichtet, auf der rechten Seite erst der Rhein, später der Rhein-Rhone-Kanal und am späten Nachmittag der Doubs. Wenig abwechlungsreich, aber leicht zu fahren, trotz etwas Gegenwind. In Mulhouse gab es führ die hungrigen ein kleines Mittagessen, französisches Gebäck oder sogar zart schmelzende Schokolade. In der langsamen Gruppe, der Genuß-Radl-Gruppe hatte Anton R. eine kleine Reifenpanne, aber er reparierte sie in windeseile.
Abends trafen sich alle zum großen Empfang im Hôtel de Ville in Montbéliard. Hier haben wir auch unseren ersten Fototermin und Interview mit der Presse, dazu noch einen kleine Apéro. Eine große Ehre für unsere kleine Gruppe. Das ehemals württembergische Montbéliard pflegt seit dem Jahr 1950 eine Städtepartnerschaft mit Ludwigsburg in Baden-Würtenberg. Es war nur fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der erste Abschluss einer deutsch-französischen Städtepartnerschaft.
Jeder bekam noch ein Buch über die Stadt, der Besuch hier ist leider viel zu kurz um alles Sehenswerte zu besuchen.
Am Abend wurde es dann noch mal etwas hektisch, als Eva M. eine Zimmerkarte (Schlüssel) unter ihrem Buch über Montbéliard "versteckte" und sich unfreiwillig in dem Transporter einsperrte. Nachdem das halbe Hotel durchsucht wurde (nach der Karte), konnte E.Müller sich aus dem Transporter befreien und hat den Schlüssel unter ihrem Buch wieder gefunden.
Nachdem wir nach 0:00 Uhr vom Abendessen zurück im Hotel sind, ziehen sich alle sehr schnell in ihre Zimmer zurück.