| La Galette des Rois |
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| Geschrieben von: Cathy Langer |
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Der Kuchen ist flach, rund und meist mit Mandelcrème gefüllt. Je nach Größe reicht er für sechs bis zehn Personen. Der Erfolg der Galette des Rois hat mehrere Gründe. Vor allem liegt er wohl an zwei ganz wesentlichen Accessoires, die vom Bäcker mitgeliefert werden: Die goldene Krone aus Papier und die Fève, eine kleine Figur aus Porzellan, die vom Bäcker im Teig versteckt wird. Die Geschichte eines Kuchens Traditionell isst man die warme Galette in Januar, im Kreis von Familie, Freunden, Nachbarn und Vereinen. Bevor sie gegessen wird, krabbelt das jüngste Kind unter den Tisch. Einer der Erwachsenen zerschneidet den Kuchen und fragt das Kind, wer das jeweilige Stück bekommen soll. Auf diese Weise sollen Mogeleien vermieden werden. Denn das Wichtigste ist schließlich, das Stück mit der Fève zu bekommen. Bei jedem Biss wird die Spannung am Tisch größer - wer wohl die Porzellan-Figur in seinem Stück findet? Vorsicht ist geboten, denn so mancher Zahn machte schon eine schmerzhafte Bekanntschaft mit der begehrten Überraschung. Wer die Fève in seinem Stück findet, wird zur Königin oder zum König für einen Tag gekrönt und darf sich die Papier-Krone aufsetzen. Wenn der Bäcker großzügig war und eine zweite Krone mitgeliefert hat, kann die Königin oder der König sich aus der Runde sogar einen Mitregenten aussuchen und diesem die zweite Krone aufsetzen. Vor allem aber darf der König oder die Königin am nächsten Tag eine weitere Galette des Rois kaufen - so will es der Brauch und so will es auch der Bäcker: Mehrere Wochen lang werden die Kuchen der Könige angeboten. Für den Bäckermeister ist dies natürlich ein gutes Geschäft Überraschung mit Sammler-Wert Da verwundert es nicht, dass Sammler teils einen wahren Kult um die Mini-Figuren betreiben. Wie für Briefmarken und Münzen üblich, gibt es auch für die Figuren des Drei-Königs-Kuchens Märkte, Tauschbörsen, Fachbücher und eine Zeitschrift mit dem Titel "Le Fabophile Français". Objekte aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind sehr begehrt und dementsprechend teuer. Besonders seltene Exemplare können durchaus mehrere tausend Euro kosten. Das Museum von Blain in der Nähe von Nantes in Westfrankreich stellt eine Sammlung von zehntausend solcher Fèves aus.
500 gr Blätterteig Außerdem braucht man ein bisschen getrenntes Eiweiß und Eigelb, für die Vollendung der Galette.
Bon appétit |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Januar 2011 um 13:10 Uhr |